Das Jahr begann für uns direkt mit einem Schicksalsschlag, der uns tief bewegt hat. Die beiden Waisenkater Joschi und Mäxchen verloren ihr Zuhause und ihren geliebten Menschenpapa. In ihrer Trauer verstanden sie die Welt nicht mehr – und wir standen vor der Herausforderung, so schnell wie möglich einen sicheren Hafen für die beiden zu finden.
Doch was sich einfach anhört, war ein regelrechter Marathon:
Obwohl im Januar noch keine „Kittenschwemme“ herrscht, stießen wir überall an Grenzen. Wir haben uns die Finger wund getippt und die Ohren heiß telefoniert, doch viele Vereine hatten bereits Aufnahmestopps oder mussten ihre wenigen freien Plätze für Notfälle aus Beschlagnahmungen und Fundtiere reservieren.
Wir gaben nicht auf. Nachdem wir die beiden Kater im Wohnzimmer des Verstorbenen – mit viel Möbelrücken, Hin- und Hergewusel und Geduld – gesichert hatten, gab es kein Zögern.
Wir sind überglücklich, dass das Tierheim Koblenz ein Herz für die beiden hatte. Die weite Strecke sind wir selbst gefahren, um sicherzustellen, dass Joschi und Mäxchen wohlbehalten in ihr neues Übergangszuhause kommen.