2024 – vom vorherigen Jahr noch erschöpft wollten wir es 2024 etwas ruhiger angehen. Denn wenn man irgendwann kraftlos zusammenbricht, ist man keine Hilfe mehr und das möchten wir nicht riskieren. Doch wie so oft, klappt es mittelmäßig gut, denn es gibt einfach überall so viel Leid und Elend und zu wenig aktive Hilfe.
Da die Vermittlungen sehr zeitaufwendig sind, haben wir nur wenige Katzen selbst aufgenommen und stattdessen fast ausschließlich nach Übernahmevereine gesucht. Jedoch ist auch diese Suche durchaus zeitintensiv und nicht zu unterschätzen.
In der Regel fragen wir erst mal bei befreundeten Tierschutzkollegen nach. Erst wenn keiner von ihnen Aufnahmemöglichkeiten hat, erweitern wir die Suche. Dabei sehen wir uns die Homepage der Vereine an, insbesondere die Vermittlungsseiten. Werden dort dann z.B. Kitten in Einzelhaltung angepriesen, sehen wir von einer Anfrage ab und suchen weiter…
Wir schreiben uns die Finger wund und telefonieren uns quer durch Deutschlands Tierschutzvereine. Erschreckend für uns hierbei war, dass selbst außerhalb der klassischen Kittenzeit, viele Vereine bereits Aufnahmestopps hatten.
Manchmal kommt man dabei an seine Grenzen, möchte den Laptop und das Handy nur noch verzweifelt wegwerfen und aufgeben… doch die Freude und pure Dankbarkeit ist unglaublich und nicht mit Worten zu beschreiben, wenn wir erfolgreich sind und einen Verein finden, der sagt: Bringt sie her J
Und das machen wir und sogar gerne… wir bringen die Katzen zum Übernahmevereine… ob nach Bayern, Koblenz, Dortmund, Wolfsburg oder oder oder. Alles für die Katz!
Ein Funken ist kein Feuer,
ein Sandkorn kein Strand,
ein Blatt kein Baum,
ein Tropfen kein Meer.
Hilft einer den Tieren allein - ist es schwer,
doch zusammen sind wir das Feuer, der Strand, der Baum und das Meer.
Sei mit uns das Feuer, der Strand, der Baum und das Meer!
Im Jahr 2024 haben wir viele Übernahmevereine für insgesamt 96 Katzen gesucht und gefunden. Hier mal ein kleiner Überblick:
Tiernothilfe Nord: insgesamt 21 Kitten
Katzenfreunde Bissendorf: 3 Katzen
Arme Socken: 5 Kitten
Katzennetzwerk: 2 Kitten
Aktive Tierhilfe Haltern am See: 1 Kater (inkontinent nach Unfall)
Tierschutzverein Peine bzw. Pflegestelle Dagmar: 1 Katze, 13 Kitten (wovon eines direkt bei Ankunft in Dagmars Armen verstorben ist)
Tierhilfe Wolfsburg: 2 Mamakatzen, 18 Kitten, 1 Kater
Tierfreunde Wendland: 11 Kitten und 2 Mutterkatzen
Katzenschutz Braunschweig: 1 Mamakatze mit 5 Kitten
Tierheim Tiegen: 2 Kitten, 2 Kater und eine Fundkatze
Tierheim Uelzen: Fundkatze aus Schafwedel, Mama mit 3 kleinen Kitten
Februar:
Vermittlung Bob Bagel zusammen mit Panda und Bella von Sieben Katzenleben e.V.
Kater Benny war bisher ein klassisches Ebay Kleinanzeigen Opfer. Ein Wanderpokal, der am Ende einfach sich selbst überlassen wurde. Ausgesetzt in Uelzen bei den Jabelmannhallen.
Der unfassbar traurige Abschluss seiner hoffentlich nun endenden Pechsträhne. Denn wir finden: Benny hat nun endlich ein Anrecht auf ein richtiges, beständiges Familienleben. Er braucht und sucht verantwortungsvolle Menschen Komma die ihn nie wieder hergeben und auf die er sich zu hundert Prozent verlassen kann. Eine wichtige bitte: etwas meinen oder vermuten ist nicht wissen! Wenn ihr keine gesicherten Fakten über ein Fundier habt, dann haltet euch bitte mit der Meinung zurück, das Tier hätte ein zu Hause. Verunsichert die Finder nicht mit Mutmaßungen. Benny hätte schon am Tag der ersten Sichtungsmeldung dem 22.01.2024 gesichert werden können… Im Zweifel sollte immer nach einem Chip und Tattoo geguckt werden. Im Bennys Fall hat Mia spontan Kontakt zu finden Laura aufgenommen und den Chip ausgelesen. Der Chip war sogar bei Tasso und FindeFix registriert. Ursprünglich kam Benny aus einem Tierheim in Mecklenburg-Vorpommern, wurde vermittelt, dann mehrfach über ebay Kleinanzeigen weitergereicht und schlussendlich ausgesetzt – sich und seinem Schicksal selbst überlassen. Benny suchte verzweifelt Anschluss, denn bisher kannte er das Leben draußen nicht wirklich. Angelika fragte in der Gruppe „Vermisste und gefundene Haustiere in Uelzen und Umgebung“ wem die Katze gehören könnte. Als Antwort kam, dass er dort in der Nähe wohnt. Eine fatale Mutmaßung – denn Finder fühlen sich dadurch verunsichert. Wer will schon eine Katze sichern, wenn sie in der Gegend ein Freigänger ist? Für viele Halter von Freigängern scheint manchmal das schlimmste Szenario zu sein, dass sie ihr Haustier als vermeintliches Fundier aus dem Tierheim abholen müssen…
Es ist Fakt, dass man Freigänger leider nicht von Streunern, vermissten oder ausgesetzten Katzen unterscheiden kann.
Jeder, der sein Tier in den ungesicherten Freigang lässt, sollte mal in sich gehen... Was wenn dein Freigänger z.B. als blinder Passagier in ein Auto steigt und sich plötzlich in fremder Umgebung wiederfindet? Wünschst du dir dann immer noch, dass Finder deine Katze einfach laufen lassen, statt es als Fundtier ins Tierheim zu bringen?
Wir haben über 20 Chip – Checker im Landkreis und auch die Tierärzte lesen in der Regel kostenlos den Chip bei einem Fundtier aus. Lieber also einmal mehr gucken statt wegzugucken! Lasst eure Katzen (egal ob Freigang oder Wohnungshaltung) chippen und registriert sie.
Benny hat es quasi von der polnischen Grenze über Um – und Irrwege nach Uelzen verschlagen.
Für Benny war es an der Zeit, dass er seinen Wanderpokal abgibt und die Chance auf ein Für-Immer-Zuhause erhält. Über das Tierheim Uelzen hat er dies hoffentlich gefunden.
Die Wahrheit tut weh, aber die Ungewissheit bringt einen um…
Dieser Satz wird uns oft von Tierhaltern bestätigt, die ihre Katzen schmerzlich vermissen und nicht wissen, wo ihr geliebtes felliges Familienmitglied ist. Lebt sie noch? Geht es ihr gut? Hat sie ein neues Zuhause gefunden? Fragen über Fragen, wenn das eigene Haustier plötzlich verschwunden ist. Diese Ungewissheit ist kaum auszuhalten. Findet man sein Tier tot und trauert, so tut es weh… der Unterschied: man kann sich wenigstens verabschieden…
In unserem Landkreis fand jemand eine tote schwarze Katze und bat uns um das Auslesen eines evtl. vorhandenen Chips. Unser Lesegerät piepste erfolgreich, jedoch war die Chipnummer nirgends registriert. Dank der engagierten Mitarbeiter des Chip-Herstellers konnte der Kontakt zur Tierarztpraxis hergestellt werden. Diese fanden jedoch keinen Treffer in ihrer sonst gut geführten Datenbank und schlussfolgerten, dass es eine Streunerkatze war, die vom Tierschutz kastriert wurde. Bei solchen Fangaktionen notiert sich die Praxis leider nicht die Nummern im System. Der Tierschutzverein dagegen registriert auch Streuner… wo also letztendlich der Fehler lag, wir werden es nie erfahren. Aber wir sind auch nur alles Menschen und Fehler passieren…
Noch am selben Abend nicht weit von der Fundstelle entfernt, verschwand die schwarze Freigängerkatze Lola. Lola war auch von diesem Tierschutzverein und vorbildlich bei Tasso mit ihrer Chipnummer registriert. Die Halterin meldete sie als vermisst und erfuhr von der toten Katze. Da die Chipnummern unterschiedlich waren konnte es Lola eigentlich nicht sein… wenn das Wörtchen eigentlich nicht wäre… Denn Aussehen, Fundort, Funddatum passten überein. War es doch Lola? Wer eine Katze adoptiert, lässt in der Regel die Chipnummer nicht überprüfen. Man vertraut ja darauf, dass sie stimmt.
Wir vermuten, dass die tote Katze Lola war und die Chipnummern in diesem Falle vor der Vermittlung vertauscht wurden. Lolas Menschen holten die tote Katze ab und hielten sie durch die Chipklappe um zu schauen, ob diese auf den Chip reagiert. Erst passierte nichts, erst am Folgetag, als sie es erneut versuchten reagierte die Klappe und öffnete sich. Es war also ihre Lola. So konnten sie ihre Katze bestatten und haben Gewissheit, auch wenn die Trauer groß ist.
Wir kontrollieren seit dem noch mehr unsere Schützlinge und eigene Katzen auf ihren Chip. Aber nicht jeder hat ein eigenes Lesegerät, deshalb empfehlen wir: Wer eine Katze adoptiert sollte spätestens beim ersten Tierarztbesuch den Chip auslesen lassen und sich die Nummer vom Display des Gerätes abfotografieren und mit den Unterlagen abgleichen.
April:
Erinnert ihr euch noch an Schneewittchen, die Mitte Dezember am 7. Brustwirbel operiert werden musste? Vor der Operation konnte sie nur noch mit Schmerzen gehen. Nach der Operation konnte sie ihre hinteren Beine nicht mehr kontrolliert bewegen und auch nicht eigenständig Urin absetzen. Die Pflegestelle musste ihr dreimal täglich die Blase ausmassieren und regelmäßig zur Physiotherapie fahren. Kot setzte sie zwar alleine ab, nutzte jedoch dafür die Katzentoilette nicht.
Das alles bedeutet für ihre Menschen natürlich Arbeit und viel Zeitaufwand. Diese Zeit stand unserer Pflegestelle aufgrund der Berufstätigkeit leider nicht zur Verfügung.
So suchten und fanden, dank Jenny Bastian von der Tierhilfe Wolfsburg, einen wunderschönen Endplatz in Bayern. „Die Heldenkatzen“ adoptierten Schneewittchen. Deren Erfahrung mit Handicap Katzen, ist für Schneewittchen natürlich ein großer Vorteil.
Schneewittchen zeigt täglich, dass sie Freude und Spaß am Leben hat und dass eine Euthanasie absolut nicht erforderlich ist.
Mai:
Anfang Mai informierte uns Heidrun Witte über einen Notfall auf einem Hof in der Nähe von Lüneburg. Eine Katzenmutter wurde überfahren und die Kitten nicht mehr zu finden. Die Katzenmutter hatte die Kitten offensichtlich zuvor in ein anderes Versteck gebracht. Da die Kitten (noch) nicht auf Miauen reagierten, mussten nun alle möglichen Verstecke durchsucht werden. Es dauerte jedoch nicht lange bis Mel sie zusammengerollt in einem kleinen Holzhäuschen, das in einem Stall stand, fand. Auffällig war, dass sich an dem Eingang, ganz im Gegensatz zu allen anderen Stellen im Stall, keine Spinnenweben befanden. Unendlich erleichtert und glücklich konnten wir sie schnell zu einem Übernahmeverein bringen wo sie gut versorgt werden konnten.
Immer wieder kontaktieren uns verzweifelte Katzenhalter, die ihre Katze vermissen. So auch im Falle von Katze Mia aus Holdenstedt. Besonders tragisch war der Umstand, dass Mia dringend ihre Medikamente benötigte, damit sie keine epileptischen Anfälle bekommt. Mit Rat und Tat helfen wir bei der Suche und geben unter Anderem wertvolle Tipps weiter. Mia, Angela und Anke, Vereinsmitglieder der Katzen-Hilfe Uelzen, sind zusätzlich auch noch als Admins in der regionalen Facebook Gruppe „vermisste und gefundene Haustiere in Uelzen und Umgebung“ engagiert. Die quälende Ungewissheit ist für die Tierhalter oft das Schlimmste und umso dankbarer zeigen sie sich wenn man ihnen zur Seite steht. Im Falle von Katze Mia gibt es ein Happy End. Sie tauchte unverletzt, jedoch etwas schmaler, nach etwas über einer Woche wieder zu Hause auf.
Juni:
Im Juni erhielten wir die Info, dass das dreijährige schüchterne Katzenmädchen Perry in der Nacht von Freitag, den 21.06.2024 auf Samstag, den 22.06.2024 aus der Wohnung entwischte. Perry flüchtete in ihrer Angst zwischen zwei Häusern in einen ca. 40 cm Spalt. Einfangversuche durch die Feuerwehr Uelzen und einem Mitarbeiter vom Paros Grill Uelzen blieben jedoch erfolglos. Denn sobald sich ihr jemand näherte, verkroch Perry sich in einen noch viel schmaleren Spalt. Da sie leider auch nicht in eine in den Häuserspalt passende Falle gehen wollte, kam am Dienstag Dustin Tanallari, ein engagierter und bekannter Tierretter aus Essen, nach Feierabend nach Uelzen um zu helfen. Doch die Lage vor Ort zeigt sich komplizierter als gedacht. Perry verkroch sich immer wieder nach hinten in den ganz schmalen Spalt. Es bestand die Gefahr, dass sie nach unten abstürzte. Deshalb sicherte Dustin mit den Helfern bis in die Nacht hinein mit viel Holz alles ab, damit Perry nicht in die Tiefe fallen konnte. Zum Glück hat Holger immer einen Holzvorrat an Leisten und Dachlatten Zuhause liegen, denn die Baumärkte hatten bereits geschlossen. Zum Ende der Holzarbeiten hin wurde noch die extra schmale Falle mit Thunfisch bestückt und aktiviert. Doch Perry dachte nicht daran in die Falle zu gehen.
Die Katzenhalter hatten die gute Idee und ließen Eiswürfel in Perrys Nähe zurück, damit sie wenigsten nicht dehydriert. Als nächste wurde ein Maurer gesucht, der möglichst an der richtigen Stelle einen Wanddruchbruch herstellt, um Perry zu sichern. Die Erlaubnis des Vermieters hatten sich die Katzenhalter zuvor eingeholt. Eine Firma wurde schnell gefunden und es war geplant, dass am Samstag der Wanddurchbruch hergestellt wird. Doch dazu sollte es nicht mehr kommen…
Dustin kam am Freitagabend erneut aus Essen. Er hatte Stefan Bröckling vom Tiernotruf.de mit ins Boot geholt. Bis spät in die Nacht wurde mit der umfangreichen Ausstattung eine per Fernauslösung bedienbare Klappe vor dem schmalen Spalt in dem sich Perry befand befestigt und alle weiteren Schlupflöcher mit Holz verschlossen. Anschließend aktivierten sie vorsorglich unsere sehr schmale Holzfalle in den Häuserspalt. Weit nach Mitternacht verließen Stefan und Dustin den Einsatzort. Sie fuhren jedoch nur wenige Kilometer weit um sich auf einem Parkplatz etwas auszuruhen. Doch die Ruhe hielt nicht lange an. Plötzlich gab es von der in dem Häuserspalt aufgestellten Überwachungskamera mit Bewegungsmelder eine Meldung auf Stefans Handy. Perry hatte den schmalen Spalt verlassen. Die zuvor eingewiesenen Katzenhalter lösten per Fernbedienung die Sicherungsklappe aus und Perry konnte sich nicht mehr in dem ganz engen Schlupfloch verstecken. Stefan und Dustin fuhren sofort zurück und wollten Perry mit dem Fangnetz sichern. Dabei flüchtete Perry geradewegs in unsere aufgestellte Durchgangsfalle. Diese löste aus und Perry war endlich gesichert. Acht quälend lange Tage hatten endlich ein Ende… Die Halter fuhren zur Sicherheit mit Perry in die Tierklinik nach Hannover. Es ist kaum zu glauben, aber Perry ging es nach diesem Albtraum erstaunlicherweise gut. Über diese dramatische Rettungsaktion wurde auch im Fernsehen bei „Hund, Katze, Maus“ auf Vox berichtet.
Auf ihrem täglichen Spaziergang fiel einem unserer Mitglieder ein roter Kater auf. Er saß in einem Holzhäuschen, das auf einer Pferdewiese am Rande des Dorfes steht. Keiner im wendländischen Ort wusste wo der Kater herkam. Die Dorfbewohner berichteten jedoch, dass er sehr aggressiv gegenüber ihren Katzen war und dass sie ihn deshalb verscheuchten. Leider ist es in Deutschland sehr verbreitet, dass unkastriete Kater unerwünscht sind, da diese durch ihr natürliches Verhalten in Form von Rangkämpfen unangenehm auffallen.
Ein paar Tage später sah sie ihn in ihrem Garten. Mit einer Lebendfalle konnte sie den scheuen und hungrigen Kater schließlich sichern. Einen Chip hatte er trotz der Kennzeichnungspflicht nicht und er war tatsächlich nicht kastriert. Er wurde dann kastriert, gechippt und registriert. Menschen fand er gruselig und zeigte dies auch in der Tierarztpraxis. Kein Wunder, denn die wenigen Menschen, denen er sich in den Wochen zuvor gezeigt hatte, hatten ihn verjagt und wollten ihn nicht bei sich haben.
Eine Familie aus dem Dorf, ohne Katzen, war bereit, ihm täglich Futter zu geben. Eine Wildkamera zeigte, dass er das Futter dankbar annahm.
Der Kater wurde von Tag zu Tag weniger scheu. Endlich gab es jemanden, der ihn nicht verscheuchte, der ihm sogar half. Nach ein paar Tagen lief er nicht mehr misstrauisch weg, wenn jemand in den Garten kam, wenn er auch einen gewissen Abstand einhielt. Bald ließ er sich auch vorsichtig streicheln, sogar von der dreijährigen Tochter. Er zeigte nicht ein einziges Mal ein aggressives Verhalten und wurde von Tag zu Tag zutraulicher. Die Familie hatte ihn mittlerweile ins Herz geschlossen. Er bekam einen Namen „Manou“ und einen Platz in der Scheune und auf der Veranda. Diesen Platz fand er toll, den Scheunenplatz ignorierte er. Er zeigte sehr deutlich, dass er sich gerne bei „seiner Familie“ aufhält.
Er ist jetzt ein wichtiges Familienmitglied und fühlt sich dort sehr wohl. Aggressives Verhalten, ob gegen Katzen oder Menschen, hat er, dank der Kastration nicht mehr gezeigt. Im Gegenteil, Manou schmust seine Menschen schon mal gerne über den Haufen. Schenk einer Katze Liebe und du bekommst ein Schnurren zurück!
Juli:
„Ich sehe euch, ihr seht mich nicht… ein Schatten wie ein Geist vielleicht…“ Warum schauen so viele Menschen weg, fühlen sich nicht verantwortlich oder haben eine Scheiß-egal-Einstellung? Okay, manche fühlen sich vielleicht auch überfordert und wissen nicht was sie tun können. Macht es aber auch nicht besser.. Dann sucht bitte Hilfe!
Natürlich werden einige erbost Aufschreien: aber ich habe es DEM Tierschutz gemeldet und die haben nicht reagiert bzw. nicht geholfen…
Dazu sagen wir: DER Tierschutz sind wir alle! Die Vereine arbeiten doch eh schon meist am Limit und haben zu wenig Helfer…
In einem Dorf im Landkreis Uelzen lief seit wahrscheinlich schon 2 Monaten ein Langhaarkater herum, der offensichtlich Hilfe benötigte. Hat ihn wirklich keiner gesehen?
Das Ehepaar, dem sich das fellige „Gespenst“ nur nachts und immer nur auf ihrer Wildtierkamera zeigte, bat uns um Hilfe
Dank deren Engagement und unserer Lebendfalle konnte er endlich gesichert werden. Schon auf der Überwachungskamera war deutlich zu erkennen, dass der arme Schatz Hilfe brauchte. Das traurige Ergebnis beim Tierarzt: hochgradig verfüllt, kleine Wunden, Zecken, Arthrose, Spondylose, alte verwachsene Frakturen. Leider weder kastriert, noch tätowiert. Ein Chip konnte nicht gefunden werden.
Da im Tierheim kein Platz war, nahmen wir in Absprache „Ghost“ in Pflege. Kastriert, gekennzeichnet und tiermedizinisch behandelt, bekam er Physiotherapie beim Tierzentrum Lüneburger Heide. Ghost zeigte sich bei allen von seiner besten Seite. Man spürte und sah deutlich, dass er glücklich war, dass man sich um ihn kümmerte und er einen trockenen Platz, regelmäßig Futter und ganz viel Liebe und Fürsorge bekam. Die Pflegefamilie verliebte sich in ihn und er sich in sie. Ghost wird gesehen, er ist kein Geist mehr und darf als William für immer bleiben.
Ein liebes Ehepaar aus unserem Landkreis suchte zwei Mäusefänger, denen sie neben Futter und Unterschlupfmöglichkeiten auch Liebe und ein riesiges Grundstück schenken konnte. Wir fragten Sandra, eine private und sehr engagierte Tierschützerin, ob sie zwei Notfellchen kennt, die dort hinziehen könnten und so konnten wir nach der positiven Vorkontrolle Nisha und Runa, zwei ehemalige Hofkatzen ins neue Zuhause bringen. Dort haben sie das Paradies auf Erden. Die Halter von den Beiden, tun alles in ihrer Macht stehende, damit es ihnen an nichts mangelt. Es gibt sie noch: Menschen, die einfach wundervoll sind.
Im Juli erfuhren wir über eine Facebook-Gruppe von einer in Uelzen vermissten Katze, die von einem leider ungesicherten Balkon aus dem 1. Obergeschoss abgestürzt ist. Die Besitzerin hatte sofort versucht sie einzufangen, aber die Wohnungskatze Schneckchen lief völlig verängstigt weg und versteckte sich im dicht zugewachsenen Gestrüpp. Ohne Weiteres war dort kein Herankommen möglich. Die Halterin hörte immer mal ein Fauchen im Gebüsch, wenn sie Schneckchen suchte und rief. Zunächst halfen wir mit Fallen aus, die wir mit einer LTE-Wildkamera überwachten (wir hatten ja im Juni bei der Aktion mit Perry gesehen, welche Ausstattung hilfreich sein kann). Nach ein paar Tagen wurden die Fallen auch an anderen Stellen aufgebaut, da Schneckchen möglicherweise das Gestrüpp inzwischen verlassen haben könnte. Es war kein Fauchen mehr zu hören… Leider gingen immer fremde Katzen oder Igel in die Lebendfallen. Schlafen war für die Besitzerin in diesen Tagen kaum möglich. Ein Rückschnitt des Gestrüppes und Absuchen mit einer Endoskopkamera führte leider auch nicht zum Erfolg. Erst als ein Verwesungsgeruch aus dem Gestrüpp deutlich wahrnehmbar war und wir den Bereich erneut mit der Endoskopkamera absuchten, fanden wir Schneckchen. Leider zu spät. Schneckchen hatte scheinbar zu schwere Verletzungen gehabt, denen sie erlag. Was genau passiert ist und warum sie nicht heraus kam, wir werden es wohl nie erfahren. Wir hatten alle so sehr auf ein HappyEnd gehofft… Ruhe in Frieden kleines Scneckchen…
Nichts liebt ein Tierschützer mehr (Ironiemodus), wenn ein Anruf kommt mit den Worten „Ich brauche Hilfe, ich hab da eine Katze in einer Lebendfalle“. Wir haben ja auch nicht mal ebenso einen Platz frei, aber vielleicht ist die Fundkatze ja gechipt? Die Finderin schickte uns ein Foto der Katze und machte sich auf den Weg um Mel mitsamt Equipment abzuholen. Während der Wartezeit verglich Mel das Foto mit den Fotos vermisster Katzen im Landkreis Uelzen aus der Facebookgruppe „vermisste und gefundene Haustiere in Uelzen und Umgebung“. Tatsächlich fand sie einen Beitrag aus August 2023. Die Katze ähnelte der Fundkatze so sehr, dass eigentlich kein Zweifel mehr für uns bestand. Es musste Tigerchen sein, die 4,3 km vom Fundort vermisst wurde. Zur Sicherheit kontrollierten wir den Chip und tatsächlich konnten wir einen finden. Hoffnungsvoll tippten wir die Chipnummer bei www.petmaxx.de ins Suchfeld. Doch leider gab es keine Registrierung. Die Halter von Tigerchen konnten wir leider nicht fragen, sie waren im Urlaub und die Catsitterin hatte die Chipnummer nicht zur Hand. Wir erfuhren jedoch, in welcher Tierarztpraxis Tigerchen bei Bedarf behandelt wird. Warum auch immer, fand man in der Praxis nichts dazu in den Unterlagen. Von dem Zwischenhändler des Chips erfuhren wir aber, dass der Chip von der Fundkatze an Tigerchens Tierarztpraxis geliefert wurde.Für uns gab es keinen Zweifel mehr, dass es Tigerchen war. Endlich erreichte die Catsitterin die Halter von Tigerchen, doch diese konnten es nicht glauben. Sie gingen davon aus, dass Tigerchen längst tot war. Diese Vermutung hatten sie, weil zwei Monate nach ihrem Verschwinden ein paar Orte weiter eine ähnlich aussehende Katze tot aufgefunden und ein Foto in der Facebookgruppe gepostet hatte. Sie wollten sich überzeugen und sie abholen, doch lag keine Katze mehr dort. Das die tote Katze nicht Tigerchen war löste die Catsitterin letztendlich auf, weil sie den Impfpass von Tigerchen fand. Die Fundkatze war eindeutig Tigerchen. Nach dem Urlaub konnte Tigerchen zurück zu ihrer Familie. Da ist man nicht traurig wenn der Urlaub zu Ende ist und man heimkommt.
Ende Juli kontaktierte uns das Veterinäramt Uelzen. Auf einem Gelände in unserem Landkreis lebten über 30 Katzen. Ein tierlieber Mensch versorgte sie, aber ohne die Kastrationen würde das Problem nicht kleiner werden. Bereits zwei Tage später und ohne öffentlichen Aufruf hatten wir für 28 Katzen Übernahmevereine gefunden. Die Tierfreunde Wendland e.V. übernahmen eine Mutterkatze mit 4 Babys und zwei Halbstarke. Das Tierheim Peine übernahm eine Mama mit zwei Kitten und die Tierhilfe Wolfsburg konnte zwei ausgewachsene Katzen und insgesamt 16 Kitten auf ihre Pflegestellen verteilen. Der helle, wundervolle Wahnsinn! Kathrin, die 2021 unsere Hilfe für eine kleine Katzenfamilie aus dem Altmarkkreis Salzwedel suchte und seit dem uns und unsere Arbeit aktiv unterstützt, bot ihre Hilfe an. So fuhren wir mit 21 Katzen los und brachten sie auf ihre Pflegestellen. Nach über 340km und einem nach Katzenkot stinkenden Auto, kam Kathrin wohlbehalten, zufrieden und glücklich wieder zuhause an.
Von den 10 noch auf dem Grundstück lebenden Katzen namens Lira, Muffin, Plumpsi, Moppi, Loki, Lumpi, Rüpelchen, Gonzo, Prinzessin, Hexe konnten wir Hexe und Lumpi bereits vermitteln. Loki wird leider vermisst. Ein Zuhause suchen noch (Stand Januar 2025) Prinzessin, Gonzo und Rüpelchen. Natürlich sind mittlerweile alle kastriert, gechipt und tätowiert.
Nachtrag: Prinzessin, Gonzo und Rüpelchen dürfen die Tage gemeinsam in ihr neues Zuhause umziehen.
August/September:
Auch dieses Jahr bekamen wir eine Einladung zum Tag der offenen Tür vom Verein aktiver Tierfreunde in Celle, die wir sehr gerne annahmen. Unterstützung in Form von Sachspenden bekamen wir unter anderem von
Katzenkuschelkissen.de
Strandfunde Meerglas Schmuck
Poddysz
Arbrikadrex.de
Ute Koehnecke
Spendensteine Uelzen
Frau Müller
Imker Andreas Niebuhr
Jenny Sperber
Petra Wettmann von Raschelkissen und mehr für Katz und Hund
Silke und Markus
Caroiert
und einige mehr.
Insgesamt kamen durch den Verkauf 290€ zusammen. In unserer bereitgestellten Spendendose waren 13,50€. Gratis dazu hatten wir viel Freude, Spaß und interessante Gespräche.
Im August 2024 wurde in einem Beitrag auf Facebook über eine angefahrene Katze im Landkreis Uelzen berichtet. Die Katze wurde am späten Abend von der Polizei in die in die Tierklinik Lüneburg gebracht und hatte es leider nicht geschafft. Ein Mitglied von uns versuchte den Besitzer ausfindig zu machen und ist dabei auf eine Futterstelle gestoßen. Aus anfänglich wenigen Katzen sind in einem Dorf in der Samtgemeinde Suderburg schnell viele geworden und die überfahrene Katze kam auch von dort. Wir haben unsere Hilfe angeboten und mit Unterstützung der Futterstelle und unserem Mitglied wurden dann vier erwachsene Katzen und weitere acht Kitten gesichert und kastriert. Die ausgewachsenen Katzen kamen zurück zur Futterstelle. Die acht Kitten wurden über das Katzennetzwerk auf Pflegestellen untergebracht.
Eine weitere scheue Katzenmama aus dem Dorf mit ihren beiden vier Wochen alten Kitten wurde von einer unserer Pflegestellen aufgenommen und später hat dann die Tierhilfe Wolsburg alle drei übernommen, um sie zu vermitteln.
An dieser Futterstelle tauchte dann noch eine scheue Katze mit einem Kitten auf. Die beiden konnten dann auch noch von unserem Mitglied mit Fallen gesichert werden. Die scheue Mamakatze kam kastriert zurück und das Kitten wurde mit einem weiteren Kitten vom Verein Tierfreunde Wendland auf einer Pflegestelle vor Ort aufgenommen und ebenfalls von der Tierhilfe Wolfsburg zwecks Vermittlung übernommen.
Kurze Zeit später bediente sich noch eine weitere offensichtlich auch heimatlose aber zutrauliche Katze dort am Futter. Die Katze wurde von unserem Miglied als Fundtier dem Tierheim gemeldet und konnte kurzfristig im Tierheim Uelzen aufgenommen werden.
Insgesamt wurden am Ende in dem Dorf dann sieben erwachsene Katzen kastriert und 11 Kitten auf Pflegestellen untergebracht. Alle Kitten und auch eine erwachsene Katze auf den Pflegestellen haben mittlerweile ein FürImmerZuhause gefunden.
In der Nähe der Futterstelle wurden im September auch noch vier ca. zwei Wochen alte Kitten unter einem Holzhaufen versteckt gefunden, da sie lautstark nach ihrer Mamakatze riefen. Zu dem Zeitpunkt war es einige Tage durch Baumfällungen in dem Bereich sehr laut. Die Mamakatze konnte leider nicht ausfindig gemacht werden. Die Kitten mussten dringend versorgt werden und wurden vom Tierschutzverein Peine zur Handaufzucht übernommen.
Tatjana vom Tattooatelier Burninglines in Uelzen war beim Stadtfest in der Kurstadt Bad Bevensen nicht nur anwesend, sondern auch fleißig am Verschönern der Besucher. Zusammen mit „Valerinked“ „Juleink“ und „Alice_wonderline_tattoos verzauberte sie gegen eine Spende die Haut der Menschen mit tollen, temporären Tattoos. Die Einnahmen teilten sie zwischen dem Tierheim Lüneburg, Tierheim Uelzen und uns der Katzen-Hilfe Uelzen auf.
157,54€ durften wir für unsere Notfellchen entgegen nehmen. Hinzu kamen noch 16€ aus der Spendendose, die ihr im Atelier von Tatjana findet. Herzlichen Dank dafür.
Ende August sahen wir einen Suchbeitrag der Tierarztpraxis Hankensbüttel. Eine verletzte Katze aus unserem Landkreis ist den Haltern vor Betreten der Praxis entwischt. Wir baten direkt unsere Hilfe an und die Praxis stellte den Kontakt zu den Haltern her.
Verzweifelt und dankbar über unsere Hilfe konnten sie dank verschiedener gemeldeten Sichtungen und den sehr engagierten Helfern vor Ort Katze Heidi ein paar Tage später erfolgreich sichern. Heidi hat ihren nicht geplanten Ausflug überstanden und konnte behandelt werden.
Anfang September erhielten wir einen Notruf aus dem Landkreis Uelzen. Am Waldrand nahe eines Dorfes fanden Spaziergänger eine Katzenmutter mit zwei ihrer Kitten. Sie besorgten Boxen und konnten die zutrauliche Mama und ein Kitten sichern. Das dritte Kitten flüchtete jedoch auf einen Baum. Ringsherum dichtes Gestrüpp. Kurz nachdem wir mit unserer Ausstattung eintrafen, kam ein von Chip-Checker Florian benachrichtigter Landwirt mit seinem Frontlader mit Gitterbox. Holger stand in der Gitterbox mit dem Kescher bereit, während der Landwirt langsam zu dem Baum fuhr und vorsichtig die Gitterbox in Richtung Kitten hob. Je näher Holger mit dem Kescher an das Kitten herankam, desto unruhiger wurde es und stürzte letztendlich ab. Zum Glück genau in dem Augenblick, als Holger bereits den Kescher unter dem Kitten hatte. So konnte das Kitten mit dem Kescher schnell in unsere bereitstehende Box gesichert werden. Die kleine Familie brachten wir anschließend direkt ins Tierheim Uelzen, wo sie gepäppelt und in ein hoffentlich schönes Zuhause vermittelt werden konnten.
An einem Vormittag Mitte September fand jemand ein einsames Kitten bei sich im Garten, es mauzte bitterlich. Die Finder informierten das Tierheim, um ein Fundkätzchen zu melden. Der Tierarzt schätze es auf 4-5 Wochen. Mit 500g war es dort noch sehr zart…. Auch wir wurden informiert. Im Verlauf des Nachmittags wurden an der Landstraße am Ortsausgang weitere Kitten gesichtet, jedoch gelang es nicht sofort diese einzufangen. Am Abend ließ sich dann eine erwachsene Katze im Garten der Finder blicken, die sich auffällig verhielt und viel mauzte. Offensichtlich suchte sie ihr Junges. Sie fingen die vermeintliche Mama ein und führten beide zusammen. Sofort ließ sie das Junge an ihr Gesäuge und versorgte es. Sie wirkte ebenfalls geschwächt, sehr dünn und zudem auch noch jung.
Mit dem Muttertier als Lockmittel in der sicheren Box fuhren sie dann zum Ortsausgang, um eine Chance zu haben die Kitten zu fangen. Unterstützung bekamen sie von den örtlichen Tierschützern, der Tierfreunde Wendland e.V. und uns, der Katzen-Hilfe Uelzen e.V..
Das erste Kitten konnten die Menschen vor Ort nach ca. einer Stunde locken einfangen. Dennoch war die Freude sehr gedämpft, da sie ein weiteres Kitten beobachten konnten. Es war jedoch zu scheu und mittlerweile war es sehr dunkel geworden. Sie beschlossen schweren Herzens die Suche und weitere Fangversuche für diese Nacht nach Absprache sein zu lassen, da sie es scheinbar immer weiter verängstigten und von sich wegtrieben.
Sie nahmen das Muttertier und die beiden Kitten mit zu sich nach Hause. Am nächsten Tag wurden die drei an das örtliche Tierheim übergeben, um dort bestmöglich versorgt zu werden.
Im Verlauf des Folgetages beobachteten wir das Kitten, welches auf unser Mauzen des Öfteren reagierte und sich blicken ließ. Jedoch kamen wir nie nah genug heran und es war zu scheu. Erst als Holger mit gefühlt 1000 Lebendfallen kam, hatten wir endlich Erfolg. Es dauerte nicht lang und das Kitten tapste in eine der Fallen. So konnte es endlich zu seiner Mama und den Geschwistern ins Tierheim.
Da nicht ausgeschlossen war, dass noch weitere Kitten vor Ort waren, wurden weiterhin die Fallen aufgestellt und mehrere Tierschützer hielten, vor allem nachts, Wache. Doch es wurde still um die Fundstelle herum und kein weiteres Kitten wurde gesichtet…. Kein Mauzen oder Anrühren der Futterstellen wurde bemerkt.
So stellten wir die aktive Suche ein. Tagsüber fuhr jemand noch vereinzelt nach den stehengelassenen Fallen gucken, aber ohne Erfolg.
Durch die schnelle, gute und unermüdliche Zusammenarbeit der Finder, uns Tierschützer aus dem eigenen und Nachbarlandkreis, hat die Mama mit ihren drei kleinen Samtpfötchen eine Chance auf ein tolles Leben.
Ein herzliches Dankeschön möchten wir hier mal loswerden an alle Organisatoren und alle Mitmachenden sowie Spender der Jumping-Aktion auf den Ilmenauwiesen Mitte September.
Das Event wurde von Jumping SV Rosche organisiert. Tatjana, vom Burninglines Tattooatelier hat bei dem Event wieder richtig coole temporäre Tattoo gemacht und so sind an diesem Tag für unsere Notfellchen sage und schreibe 209€ zusammengekommen. Wir bedanken uns im Namen der Katzen. Tierschutz sind wir alle – gemeinsam schaffen wir viel.
Spenden kann so einfach sein – mit Gooding.de und feed a cat.
Wir waren völlig überwältigt über die riesige Futterspende und danken allen von Herzen, die das Unmögliche möglich machen – das gab satte Bäuche nicht nur bei unseren Pflegekatzen, sondern auch bei den vielen Streunerkatzen, die keinen Halter haben, der zu 100% die Verantwortung für sie trägt…. Dafür haben diese Katzen euch.
Danke an das gesamte Team von Gooding und alle Spender.
Dezember:
Die schwarze Freigängerkatze Mia wird in Süthen (Landkreis Lüchow-Dannenberg) vermisst. Ihre verzweifelte Halterin ist im Pferdeschutz tätig und da sie selbst kein Internet hat, übernahmen wir die Onlinesuche (Tasso, Facebookgruppen, Kleinanzeigen, Findefix etc.). Denn wir finden, insbesondere unter Tierschutzkollegen muss man sich helfen. Leider gab es einige Tage später eine Meldung, dass jemand eine tote schwarze Katze gesehen hatte. Die Anwohnerin lebte jedoch etwas abseits und hatte nichts von der Suche nach Mia mitbekommen. Die Halterin konnte jedoch keine Katze mehr finden. Wir appellieren daher an jeden: Wenn ihr ein totes Haustier findet, denkt daran: Irgendwo gibt es Menschen, die es schmerzlich vermissen. Bitte meldet die Sichtung zeitnah z.B. an einen ortsansässigen Tierschutzverein oder/und macht ein Foto, was ihr z.B. bei Kleinanzeigen oder Facebook einstellen könnt. Es gibt dafür extra Gruppen bzw. Rubriken. Auch das Auslesen eines Chips beim Tierarzt ist eine große Hilfe. Für Halter tut die Wahrheit weh, aber die Ungewissheit bringt einen um.
Was für ein wunderbarer Höhepunkt unserer Tierschutz-Weihnachtszeit.. Mit leuchtenden Augen durften wir am 24.12.2024 die zahlreichen Spenden aus der Wunschbaumaktion vom Fressnapf Uelzen entgegennehmen. Uelzen, ihr seid einfach großartig! Im Namen aller Pflegetiere und Streunerkatzen danken wir euch. Danke für eure Großzügigkeit und eure Bereitschaft den vielen Tieren in Not eine Freude zu bereiten. Ihr macht die Welt ein Stückchen besser.
Ein besonderes Danke-schön geht auch an die engagierten Mitarbeiter vom Fressnapf. Wir freuen uns, dass wir Teil der Aktion sein durften.
Aufnahme (inkl. Rückläufer): 1 (Ghost)
Vermittlungen (Inkl. Rückläufer): 1 (Ghost)
Rückläufer: 0
Kastrationen (inkl. Pflegekatzen): 47
Wie jedes Jahr leisteten wir in vielen Fällen telefonische oder elektronische Beratungshilfe. Wir recherchierten bzgl. gechipten, aber leider nicht registrierten Katzen und schauten bei so manchen toten Katzen nach, ob sie gekennzeichnet sind und suchten den Halter. Wir hatten mehrere kleine Kastrationsaktionen in den Landkreisen Uelzen, Lüchow-Dannenberg, Ludwigslust-Parchim und Altmarkkreis Salzwedel.
Lasst uns auch 2025 gemeinsam den vielen notleidenden Katzen helfen. Alles für die Katz‘
Danke
Danke für das von Euch entgegengebrachte Vertrauen. Danke für Eure Unterstützung.